LehrerInnenfortbildung an der HAK/HAS Laa an der Thaya

Ich habe an der HAK/HAS Laa an der Thaya vor Ort eine schulĂŒbergreifende Lehrerinnenfortbildung zum Thema virtuelle RealitĂ€t (Virtual Reality) als Unterrichtsmedium abgehalten. Dabei habe ich zu Beginn bereits am Markt befindliche Lösungen wie etwa die Google Expeditions, welche mithilfe einer passiven VR Brille, wie etwa einer Cardboard VR Brille, verwendet werden können. Diese von Google frei zur VerfĂŒgung gestellte Lösung bietet ein beachtliches Repertoire an ĂŒber 900 VR Inhalten zu den verschiedensten Themengebieten, welche mithilfe eines Smartphones auch von SuS genutzt werden können.
Weiters wurde auch Fader vorgestellt, womit der Nutzende einfache virtuelle RĂ€ume mit Bildern, Videos und Texte erstellen kann und diese dann im Webbrowser zur VerfĂŒgung stellen kann. Die Schule ist auch im Besitz eines High End VR Systems. Daher wurden auch professionell VR Anwendungen thematisiert, welche gegebenenfalls im Unterricht eingesetzt werden können, jedoch prinzipiell kostspielig sind und hohe AnsprĂŒche an die Hardware stellen.
Als Hauptpunkt des Workshops gestaltete sich die Thematisierung der von mir entwickelten digitalen Lernanwendungen. Aktuell werden Lernanwendungen fĂŒr den Geographie & Wirtschaftskunde Unterricht angeboten, wobei sich das Repertoire jedoch auf andere UnterrichtsfĂ€cher in naher Zukunft ausdehnen wird. Dahingehend wurde auch die Methode und der Einsatz im Unterricht praktisch anhand von kurzen Unterrichtseinheiten mit SuS durchgespielt. Der große Vorteil der Anwendungen im Vergleich zu den Google Expeditions liegt im Bereich der niedrigen technischen Barrieren. Die Anwendungen laufen komplett im Webbrowser und unabhĂ€ngig vom jeweiligen EndgerĂ€t (Computer, Tablet oder Smartphone). Dadurch werden alle SuS mit ihren eigenen Smartphones zu aktiven Nutzern und LehrkrĂ€fte haben die Möglichkeit die Anwendungen mithilfe eines Projektors oder digitalen Tafel zu begleiten. Zudem sind die Anwendungen lehrplanorientiert und können somit einfach in den Unterricht integriert werden. Die vorhandene Infrastruktur an Schulen kann damit optimal ohne Adaptierungen genutzt werden.
Die Teilnehmerinnen bestĂ€tigten die einfache Anwendbarkeit und niedrigen Lernschwelle der Anwendungen. Auch wurde der Einsatz der kostengĂŒnstigen passiven Cardboard VR Brille bestĂ€tigt, um immersives Lernen möglichst fĂŒr alle zu ermöglichen.
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